Mit dem Projekt NBV 2017 gehen wir den richtigen Weg!

- BRN 1/2-2017 -

Im Herbst haben nun alle Regionalkonferenzen stattgefunden. Die Vorbereitungen durch die Steuerungsgruppe sowie den Unterarbeitskreisen A bis E waren sehr gut. Auf den Regionalkonferenzen stellten Mitglieder der Steuerungsgruppe vor allem die Ergebnisse des Unterarbeitskreises A der Struktur und das Aussehen der neuen angedachten Verbandsebenen vor.

Es wurde immer erst die IST-Situation und dann die neue Idee vorgestellt in den Bereichen:
Regionale Gliederungen; Vorstand; Struktur; Gliederung & Aufgaben; Beiratsebene; Verbandstag; Kommunikation; Mitgliedschaft.

Jedem Teilnehmer wurden zwei Fragebögen mit den genannten Bereichen zur Beurteilung gegeben. Jeder konnte ++ (sehr gut); + (gut); o (Enthaltung/nichts von beidem); - (nicht gut) oder – (voll dagegen) ankreuzen und zwar einmal die Meinung zum Ist-Zustand des NBV und auf dem zweiten Fragebogen zu den erläuterten neuen Ideen.

Die Regionalkonferenzen haben gezeigt, dass wir als Steuerungsgruppe sowie als Unterarbeitskreise auf dem richtigen Weg sind, der mehrheitlich auch von jeder Regionalkonferenz getragen wird.

Nach Auswertung der gesamten Fragebögen kam folgende Bewertung heraus:

Gesamt Ist-Situation+++o---Ohne Wertung
Vorstand 3 37 25 8 1 1
Struktur 2 31 29 12 0 1
Beiratsebenen 6 17 37 11 1 3
Verbandstag 4 18 32 13 3 5
Regionale Gliederung 6 31 24 9 1 4
Gliederungen Aufgaben 4 21 28 8 2 12
Kommunikation 3 24 35 6 1 5
Mitgliedschaft 6 19 34 3 1 2
Gesamt Idee+++o---Ohne Wertung
Vorstand 15 44 8 6 0 2
Struktur 13 38 12 9 0 3
Beiratsebenen 8 46 10 4 1 6
Verbandstag 16 39 10 4 3 3
Regionale Gliederung 13 32 12 10 6 2
Gliederung Aufgaben 18 23 17 4 0 13
Kommunikation 11 22 30 1 1 9
Mitgliedschaft 5 32 21 3 0 4

Zusätzlich wurde auf Schautafeln auch die Zwischenergebnisse der Unterarbeitskreise dargestellt: vom Unterarbeitskreis B die Idee des neuen Punktspielsystem, vom Unterarbeitskreis C die neue Homepage und mehr zur Öffentlichkeitsarbeit, vom Unterarbeitskreis D die Themen Breitensport, Schule und Verein sowie vom Unterarbeitskreis E die Ideen zum Schiedsrichterbereich.

Bei allen sieben Regionalkonferenzen wurde ergebnisorientiert über die Ist-Situation und die Idee diskutiert. Die Teilnehmer der Vereine, Kreis- und Bezirksvorstände teilten den Mitgliedern der Steuerungsgruppe ihre Anregungen, Bedenken und Unklarheiten mit.

Wie angekündigt, stellen wir hier ein paar der Anregungen der einzelnen Regionalkonferenzen vor.

Regionalkonferenz Hildesheim am 28.10.2016

  • Hauptdiskussionspunkt: Gremienstrukturen. Es wurde klar, dass die Schaubilder nicht optimal das darstellen, was wir beabsichtigen (Ziel "flache Hierarchie"). Diese Kritik haben wir für die folgenden Regionalkonferenzen aufgegriffen und die Schaubilder verbessert.
  • Der begriffliche Gegensatz "strategischer Bereich" – "operationaler Bereich" wurde eingebracht und aufgegriffen.
  • Was die Aufgaben und die erforderlichen Ehrenamtlichen in den Regionen betrifft, wurden viele wichtige Fragen gestellt.
  • Mögliche Probleme bei der Suche nach neuen Ehrenamtlichen wurden angesprochen.
  • Anregung: Die Bildung der Regionen sollte eher durch einen Vorschlag der Steuerungsgruppe nach vorherigen Gesprächen mit den Kreisvorsitzenden geschehen ("gesteuerte Regionsfindung").

Regionalkonferenz Hannover am 30.10.2016

  • Auch hier wurden darum gebeten, die Aufgaben der Regionen klarer zu beschreiben. Es kam der Eindruck auf, dass die bisherige Arbeit in den Gliederungen nicht wertgeschätzt würde. Es gab konkrete Anmerkungen, wo z. B. beim "zentral organisierten Spielbetrieb" Probleme auftreten könnten.
  • Anregung: Die Versammlungen der NBV-Verantwortlichen mit den Regionsverantwortlichen sollte auch in den einzelnen Arbeitsbereichen vorgesehen werden. Jeder Vizepräsident trifft sich einmal im Jahr mit seinen Regionskollegen.
  • Die Idee, weniger Ehrenamtliche zu wählen und mehr vom Präsidium einzusetzen, wurde hinterfragt.
  • In der Diskussion wurden weitere Ideen zum Verbandstag (z. B. thematischer Vortrag) in die Präsentation übernommen, die im Vortrag bei den folgenden Regionalkonferenzen ergänzt wurden.
  • Fragen zum Ablauf des Verbandstags wurden gestellt: z. B. Information der Delegierten vor dem Verbandstag, Stimmrechtsverteilung.

Regionalkonferenz Hesel am 12.11.2016

  • Insbesondere Fragen, die landesweite Versammlungen betreffen, wurden angesprochen. Mehr zentrale Sitzungen werden kritisch gesehen. Alternativen wurden in die Diskussion eingebracht (Videokonferenzen).
  • Die Frage, ob Vereine Delegierte zum Verbandstag stellen sollen, wurde in verschiedenen Aspekten beleuchtet.
  • Bei der Bildung der Regionen wird von einigen eine zu große Fläche der Regionen kritisch gesehen.
  • Die Qualifikation zu Landesmeisterschaften muss neu geplant werden: größere Starterfelder oder Zwischenebene?
  • Fragen zum Schiedsrichterwesen wurden gestellt.
  • Anregungen zu Mitgliedsformen wurden gegeben.

Regionalkonferenz Lastrup am 18.11.2016

  • Es wurde betont, dass auch inhaltliche Fragen wichtig sind. Als Beispiel wurde eine stärkere Konzentration auf junge Spieler und Spielerinnen als Mittel zur Mitgliedergewinnung in den Vereinen eingebracht.
  • Es stellte sich heraus, dass ein paar Informationen im Vorwege missverständlich waren. Die Regionalkonferenz bot eine gute Gelegenheit, dies zu beheben.
  • Ausgehend vom Stimmrecht der Vereine beim Verbandstag ergab sich eine lebendige Diskussion. Sie wird grundsätzlich begrüßt. Unterschiedliche Stimmenzahlen haben Vor- und Nachteile. Ob eine Strafe für nicht teilnehmende Vereine eingeführt werden sollte, wurde angesprochen ("Verpflichtungsprämie").
  • Bei der Beschreibung der Positionen und Aufgaben in den Regionen wurden offene Fragen gefunden. Mancher Ansatz wird anders bewertet.

Regionalkonferenz Gyhum-Sick am 19.11.2016

  • Anmerkung: Es kann schwieriger werden, Verantwortliche für das Präsidium zu finden. Dies kann auch für die anderen Ehrenamtlichen gelten (auf NBV-Ebene wie in den Regionen). Dazu wurde die Idee des Ehrenamtsmanagers beschrieben.
  • Die neuen Idee im Bereich der Kommunikation fanden Zuspruch (Newsletter). Eine App wurde angeregt. Der BRN solle beibehalten bleiben.
  • Die regionalen Informationsveranstaltungen wurden für sehr gut befunden.
  • Anregungen, um den Schiedsrichterbereich zu fördern, wurden gegeben.
  • Anregung: Das Zusammengehörigkeitsgefühl in den neuen Regionen müsste gefördert werden.
  • An verschiedenen Stellen wurden Aspekte benannt, die in den weiteren Diskussion noch einmal beleuchtet werden können (z. B. Mitgliedsformen, Aufgabenverteilung Ehrenamtliche).

Regionalkonferenz Soltau am 20.11.2016

  • Ein wichtiges Thema waren die Ideen zum Verbandstag. Insbesondere die Stimmverteilung wurde lebhaft diskutiert. Dass Regionsvertreter aufgrund ihres Ehrenamts Stimmrecht haben sollen, wurde angesprochen.
  • Daraus ergab sich eine Diskussion zur Wertschätzung der Ehrenamtlichen, die gute Argumente nannte.
  • Beim Verbandstag könnten Entscheidungen auf dem Verbandstag durch den Tagungsort beeinflusst werden, da zu erwarten ist, dass nahe wohnende Vereinsvertreter eher anreisen.
  • Im Punktspielbetrieb gab es Fragen zum Jugend- und zum Hobbyspielbetrieb.
  • Im Schiedsrichterbereich wurde einige Anregungen genannt (Ausbildung, Lizenzdauer, Präsenz beim Spieltag).

Regionalkonferenz Braunschweig in Peine am 28.11.2016

  • Es gab verschiedene Anmerkungen zu Punkten der Präsentation: Ob die erforderliche Zahl an Ehrenamtlichen so stark sinkt wie dargestellt, wäre zu prüfen. Zur Aufteilung der Präsidiumsposten gab es Anregungen. Die finanziellen Aspekte sind bald zu ergänzen.
  • Es wird die Gefahr gesehen, dass weniger Ehrenamtliche mehr Arbeit erledigen müssten (vor allem in den Regionen). Die Suche nach neuen Ehrenamtlichen könnte schwieriger sein.
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten müssen noch stärker herausgearbeitet werden.
  • Wie die Stimmrechte beim Verbandstag sein sollten und wie die Delegierten gefunden werden, wurde diskutiert. Die Kosten und die Verteilung der Tagungsorte wurden angesprochen.
  • Es werden Punkte angesprochen, die die Bildung von Regionen erschweren können: bestehende eigenständige Kreisfachverbände, rechtliche Vorgaben, ggf. auch persönliche Schwierigkeiten zwischen Kreisverantwortlichen.
  • Es werden von einzelnen Vorteile der neuen Strukturen und neuer Ansätze betont (Präsidium als Ort strategischer Planung, Einführung E-Learning)

Nach den jeweiligen Regionalkonferenzen wurden den Teilnehmenden eine Ergebnisdokumentation, bestehend aus der Präsentation, einem Fotoprotokoll und einer stichpunktartigen Zusammenfassung des Fotoprotokolls zugesandt.

Im Januar wird die Steuerungsgruppe die Anregungen, Bedenken und Unklarheiten auswerten. Anschließend wird sich die Steuerungsgruppe mit den Sprechern der Unterarbeitskreise treffen, um die Ergebnisse der Regionalkonferenzen zu besprechen. Sie dienen als Gerüst für die weitere Arbeit unseres Projektes NBV 2017.

Wir, die Steuerungsgruppe sowie Mitglieder der Unterarbeitskreise, möchten auf diesem Wege allen Teilnehmenden der Regionalkonferenzen noch einmal Dankeschön sagen.

Auf diesem Wege möchten wir als Steuerungsgruppe mitteilen, dass das Projekt NBV 2017, wie mit dem Beirat abgestimmt, uns noch bis ins Jahr 2019 beschäftigen wird. Sehr viele einzelne Arbeitsschritte erwarten uns noch. Das Anpassen unserer Satzung soll dann den Prozess abschließen. Wir werden nach den guten Erfahrungen auch in Zukunft weitere Treffen mit den Vereinen, Kreis- sowie Bezirksvorständen veranstalten. Die Infos dazu werden dann entsprechend bekannt gegeben.

Im Namen der Steuerungsgruppe möchte ich euch allen in unserer NBV-Badmintonfamilie einen guten Start in das Jahr 2017 wünschen und weiterhin sehr viel Spaß an unserem Badmintonsport.

Bei Fragen und Anregungen bitte gerne an uns mailen:
Markus Bennewitz (Koordinator der Steuerungsgruppe)
Mail: nbv2017-koordinator[at]nbv-online.de
Volker Werner (Pressesprecher der Steuerungsgruppe)
Mail: nbv2017-presse[at]nbv-online.de

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