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BADMINTON - REPORT Niedersachsen  11-2016

Vom 25. bis 30. Oktober in Beek (Niederlande):

10. Parabadminton-EM 2016 – doppelter Erfolg für Wandschneider

Mit einem Tag Verspätung reisten ein Teil des Teams aus Norddeutschland ins holländische Beek. Aus Niedersachsen waren die Spieler Tim Haller (Buxtehuder SV), Marcel Adam (MTV Harsum) und Thomas Wandschneider (RSG Langenhagen) dabei. Zum Trainer- und Betreuerteam gehören neben Cheftrainer Michael Mai auch noch Co-Trainer Fabian Gruss sowie die Physiotherapeutin Ulrike Plaggenborg aus Niedersachsen.

Die erfolgreichen Niedersachsen bringen insgesamt drei Medaillen mit nach Hause. Thomas Wandschneider verteidigte im Einzel und Doppel seinen Titel. Im Einzelfinale war es das Spiel des Turniers. Mit einer Dauer von 74 Minuten bezwang Thomas seinen ehemaligen Doppelpartner David Toupé (FRA) in einem Weltklassefinale mit  26-28, 21-17, 21-13.

Im Doppelfinale war die Spannung deutlich zu spüren, da die beiden aktuellen Europameister mit jeweils neuen Partnern aus England angetreten sind. Auch das Finale ging wieder über drei Sätze, mit dem besseren Ende für Thomas und seinem englischen Partner Connor Dua-Harper gegen die französisch-englische  Paarung Martin Rooke/David Toupé 17-21, 21-12, 16-21.

Ein unglaubliches Turnier spielte der Neu-Nationalspieler Marcel Adam aus Harsum. Er schaffte es nach seiner Niederlage im Viertelfinale im Einzel mit seinem Doppelpartner aus Spanien Simon Cruz Mondejar bis ins Finale. Hier unterlagen sie den starken Franzosen Lucas Mazur/Mathieu Gilles Thomas in zwei Sätzen mit 21-13, 21-10.

Tim Haller (Buxtehude) spielte sich in den Disziplinen Einzel und Doppel bis ins Viertelfinale, hier musste er sich jeweils in zwei Sätzen geschlagen geben.

 "Damit haben wir nicht gerechnet. Unsere Top-Spieler haben ihre Titel verteidigt und auch die jüngeren Spieler haben ihre gute Entwicklung unterstrichen. Wir haben sehr viele ganz tolle Leistungen gesehen", berichtet Michael Mai. Dem deutschen Team gelangen 21 Viertelfinal-, 13 Halbfinal- und 8 Finalteilnahmen – eine starke Bilanz. Dabei gab es viele enge Duelle, die häufig erst im dritten Satz entschieden wurden – und auch längst nicht immer zugunsten der deutschen Spielerinnen und Spieler ausgefallen sind. "Das zeigt, dass wir uns immer näher an die Favoriten heranarbeiten", sagt Mai.

Insgesamt holte die Deutsche Para-Badminton-Nationalmannschaft dreimal Gold und jeweils viermal Silber und Bronze.

Die deutschen Medaillengewinner:

HE WH1-2
1. Thomas Wandschneider (RSG Langenhagen)

HD WH1-2
1. Thomas Wandschneider/Connor Dua-Harper (RSG Langenhagen/England)
3. Young Chin Mi/David Holz (LV NRW/LV BBB)

DD WH1-2
2. Elke Rongen/Valeska Knoblauch (LV NRW)

DE WH1
2. Valeska Knoblauch (LV NRW)

GD WH1-2
3. Young Chin Mi/Valeska Knoblauch (LV NRW)

MS SL3
2. Pascal Wolter (LV NRW)

WS SL4
1. Katrin Seibert (LV NRW)

MD SL3-4
2. Marcel Adam/Simon Cruz (MTV Harsum/Spanien)
3. Jan-Niklas Pott/Pascal Wolter (LV SLH/LV NRW)

GD SL3-5
3. Peter Schnitzler/Katrin Seibert (LV RHL/LV NRW)

DD SU5
2. Katrin Seibert/Julie Thrane (LV NRW/Dänemark).

Abkürzungen der Klassen:
WH: Rollstuhlbadminton
SL: stehend, körperliche Behinderung ab der Hüfte abwärts
SU:  stehend, körperliche Behinderung unterhalb der Hüfte


Michael Mai