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Niedersächsischer Badminton-Verband e.V.

Portrait: Harald Schallenberg
(Harald war bis zum Mai 2001 NBV-Schiedsrichterwart)

Einer, von der oft kritisierten Zunft

Schiedsrichterwart - ein Vorstandsposten wie jeder andere? Harald Schallenberg, Foto: RöverSicherlich! Dennoch hat Harald Schallenbergs Zunft die Schwierigkeit - auch wie Artgenossen in anderen Sportarten - oft mit unflätigen Bemerkungen beschimpft zu werden. Es ist meist nicht einfach alles zu überhören. Manchmal wird dann auch mal ein Verwarnung ausgesprochen werden müssen. Aber Schallenberg macht sein Job auf jeden Fall Spaß - das merkt man ihm an. Zum ersten Mal zum Badminton kam der demnächst 50 Jahre alt werdende Meppener genau vor 40 Jahren. In seinem Geburtsort Ahlen (Nordrhein-Westfalen) besuchte der damals 10jährige Knirps die heimische Turngemeinde und spielte erstmals den Federball über das Netz. So kann er also in diesem Jahr zwei Jubiläen feiern: seinen 50. Geburtstag und 40 Jahre beim Badminton dabei zu sein. Herzlichen Glückwunsch Harald! Ehrenämtler wurde er 1978 als Mitbegründer der Badmintonsparte des TV Meppen. Auch der Kreisfachverband wurde anschließend maßgeblich durch Schallenberg mitaufgebaut: Sport-, Presse- und Fachwart war er im Vorstand. Seit 1995 ist er im NBV-Vorstand als Schiedsrichterwart tätig. Im Kreissportbund Emsland fungiert er zudem noch als Sportabzeichen-Abnehmer. Im Gespräch forderte Schallenberg, daß das Ehrenamt politisch mehr gefördert werden müßte, "um den Breitensport im Verein weiterhin existieren zu lassen und an Nachwuchskräfte heranzukommen." Sein großes Ziel auf Verbandsebene ist es, daß ein Schiedsrichter bei einem Spiel selbstverständlich ist. Bescheiden gab er zu im sportlichen Bereich nie große Erfolge erreicht zu haben, dennoch gehörte er in den 70er Jahren zur ersten Mannschaft des VfL Lüneburg. Wenn es seine Freizeit zuläßt - Schallenberg ist Polizeivollzugsbeamter beim Bundesgrenzschutz - fährt er gerne Rad und verreist sehr gerne mit seiner Ehefrau nach Südtirol, auf die Balearen oder Kanaren. In den italienischen Dolomiten wird´s dann richtig zünftig: Bergwandern ist angesagt. Zu seiner Lieblingsmusik gehören neben den aktuellen Charts besonders Chris Rea und die Dire Straits zu seinen Favoriten. Im Fernsehen schaut er sich am liebsten Krimis und Actionfilme an. Auch ins Theater oder Kino geht der Emsländer mal ganz gern. Auch in die Oper? "Nein, danke!"

Stefan Röver / 2000

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